Bürokultur heute, Silke Heep-Rheinganz, Bacharach-Neurath
Bürokultur heute, Silke Heep-Rheinganz, Bacharach

Kleine Schritte und Muntermacher - so schaffen Sie's!

Jetzt aber ran an den Feind - kommen Sie ins Handeln

Kennen Sie das auch? Schon das morgendliche Aufstehen fällt schwer, weil der erste Gedanke dem verhassten Thema gilt, das bereits seit 3 Wochen auf dem Schreibtisch liegt. Einfach liegenbleiben können, die Decke über den Kopf ziehen und warten, bis die Sache sich von allein erledigt hat - das wär's jetzt. Ach wie dumm aber auch, dass es dieses Mal nicht klappen wird, die Sache einfach auszusitzen bzw. –schlafen.

So ein nerviger „Fall" ist sicher den meisten schon einmal begegnet. Auch Ihnen? Wenn ja, ist Ihnen bestimmt aufgefallen: umso länger wir uns mit dem Übel herumschlagen, desto schlimmer wird die Sache. Sie vermiest uns die Laune, sie bremst uns aus und macht uns unaufmerksam. Und wenn es ganz arg kommt, nerven wir auch noch unsere Mitmenschen mit unserem Jammern – wirklich großartig, oder?

Stellt sich die Frage, wie wir aus dieser Frust-Nummer wieder herauskommen ...

Die folgenden 7 Tipps werden Ihnen helfen, aus dieser Misere herauszukommen. Und wenn Sie es noch etwas konkreter wollen, Sie ein Unternehmen leiten, freiberuflich tätig sind, sich mit Vorstandsarbeit im Verein beschäftigen oder sich aus einem anderen Grund mit der Datenschutz-Grundverordnung, kurz DS-GVO, beschäftigen müssen, interessiert Sie sicher auch der zweite Teil dieses Artikels. Er beschäftigt sich mit der praktischen Umsetzung bzw. einer ersten möglichen Herangehensweise an dieses Thema.

Tipp Meine Tipps für Sie:


Tipp 1 – Handeln Sie einen 10-Minuten-Deal mit sich selbst aus - fangen Sie an!

Nehmen Sie sich 10 Minuten Zeit für einen ersten Einstieg ins Thema, denn meistens macht uns nur die Überwindung zu schaffen, mit etwas Unangenehmem anzufangen. Hat man diesen Punkt erst einmal überwunden, verliert die Sache ganz oft ihren Schrecken und man bleibt dran.


Tipp 2 – Machen Sie kleine Schritte

Nehmen Sie sich nicht gleich das große Ganze vor, sondern konzentrieren Sie sich auf überschaubare Etappen. Schnüren Sie kleine Arbeitspakete. Hierbei sollten Sie die gesetzten Ziele gut in 90 Minuten erreichen können. Die anschließende 15- bis 20-minütige Pause (am besten mit Bewegung und mit Abstand zur Arbeit) sorgt für neue Energie und Konzentration. So kommt es immer wieder zu Erfolgsmomenten, und der Weg zum Tagesziel fällt leichter.


Tipp 3 – Realistisch bleiben

Wissen Sie, welche Arbeitsmenge Sie tatsächlich in einen Arbeitstag hineinpacken können. Das ist absolut wichtig! Denn nehmen Sie sich zu viel vor und schaffen es am Ende nicht, wird Sie der Misserfolg nur noch mehr ärgern und Ihnen die Lust an der Arbeit vermiesen. Also unbedingt vorher genau überlegen, was Sie realistisch schaffen können und eher ein wenig tiefstapeln. Sollten Sie am Ende doch mehr erledigen können, genießen Sie dieses positive Gefühl und nehmen es mit in den nächsten Tag.


Tipp 4 – Suchen Sie sich Muntermacher

Auch wenn wir uns jetzt gern in Selbstmitleid ergehen würden, bringt uns das nicht weiter. Was wir jetzt brauchen, sind Menschen mit Energie für 2, Menschen, die es verstehen uns mitzureißen, uns Mut und Beine machen. Solche, die im gleichen Boot sitzen und möglicherweise die gleiche Aufgabe zu bewältigen haben.


Tipp 5 – Manchen mögen's mit Druck

Gehören Sie zu den Menschen, die durch eine nahende Deadline erst so richtig ins Laufen kommen und am liebsten ein wenig unter Druck geraten müssen, damit es vorangeht? Dann nutzen Sie das für sich, setzen sich selbst verbindliche Termine für Ihre Aufgaben und halten die auch schriftlich, z. B. im Kalender, fest.


Tipp 6 – Raus aus dem Motivationsloch

Haben wir uns erst einmal dazu entschlossen, eine Arbeit nicht zu mögen, ist es meist schwierig, aus diesem Motivationsloch wieder herauszukrabbeln und der Sache etwas Gutes abzugewinnen. Aber mal ehrlich, die meisten Dinge haben auch eine positive Seite, oder?


Tipp 7 – Der Klassiker zum Schluss: Belohnen Sie sich am Ende des Tages

Bevor Sie mit der Arbeit beginnen, überlegen Sie sich eine Belohnung, die Sie am Ende des Tages erwartet. Stellen Sie sich vor Ihrem inneren Auge vor, wie Sie Ihr (Teil-)Ziel erreichen. Muntern Sie sich ruhig zwischendurch mit einem Gedanken an dieses Tages-Highlight auf und arbeiten Sie darauf hin. Mit was Sie sich belohnen sollen? Ach, da fällt Ihnen ganz sicher etwas ein. Hauptsache, Sie freuen sich ordentlich darauf :-)


Praktisch umgesetzt am Beispiel DS-GVO »