Bürokultur heute, Silke Heep-Rheinganz, Bacharach-Neurath
Bürokultur heute, Silke Heep-Rheinganz, Bacharach

Junk-E-Mail oder was?

Und der Absender iiiiiiiist ... „Firma"

Ja, Sie lesen richtig. Ich bekam vor einigen Wochen eine E-Mail von „Firma" – und sonst nichts. Kein Firmenname, kein Mitarbeitername – einfach nur „Firma". So sah das aus:


E-Mail ohne Absender

Jetzt muss man nicht unbedingt paranoid sein, um bei einem solchen Absender sofort die Alarmglocken läuten zu hören. Hätten Sie nicht auch „Vorsicht Angriff, Gefahr lauert" gedacht? Mir ging es jedenfalls so.
Letztendlich hat mich der Betreff „Ahorn und Kiefer auf Ihrem Gelände" dann doch dazu gebracht, diese E-Mail zu öffnen; denn ja, ich hatte tatsächlich ein Angebot zum Thema „Ahorn und Kiefer" angefordert.
Aber ehrlich: In einer Firma mit mehreren Mitarbeitern sollte eine solche E-Mail gar nicht erst in die engere Auswahl der zu öffnenden digitalen Post kommen.

Tipp
Für einen seriösen E-Mail-Auftritt richten Sie Ihr E-Mail-Konto auch seriös ein. Und das ist gar nicht schwer:

  • Wenn Sie Ihr E-Mail-Konto anlegen, geben Sie im Feld Ihr Name Ihren kompletten Namen ein.

 

Name E-Mail-Konto

 

Tipp für Behörden und Unternehmen mit mehreren Mitarbeitern mit eigenem E-Mail-Konto:

  • Geben Sie im Feld Ihr Name Ihren kompletten Namen und den Firmennamen ein.

Denn nicht immer wird beim Empfänger auch die E-Mail-Adresse mit dem Domain-Namen angezeigt. Stellen Sie sich vor, Sie bekommen eine E-Mail von Gudrun Glücklich und Sie wissen nicht, dass das Ihre neue Sachbearbeiterin bei Ihrer Steuerbehörde ist. Würden Sie die E-Mail öffnen? Die würde doch sicher im Spam-Ordner landen.

Sobald Ihr E-Mail-Konto eingerichtet, verschicken Sie einfach eine Test-E-Mail, z. B. an einen Kollegen. So können Sie ganz einfach überprüfen, ob Ihre E-Mail-Empfänger auf einen Blick erkennen kann, mit wem er es zu tun haben.